Wismut-Erbe
Fotos: Astrid Mignon Kirchhof
Wismut-Erbe, Bild 2
Vor dem Stollen im Bergwerk Pöhla. Im Sommer 1991 wurde der Abbau von Uranerz eingestellt. Einzelne Bergarbeiter der Wismut erhielten den Auftrag, die Anlage zum Besucherbergwerk umzufunktionieren. 1992 wurde die Grube in der Regie der Wismut GmbH als touristische Einrichtung wieder eröffnet. Als sich die Kapitalgesellschaft 2006 aus ihrer Trägerfunktion zurückzog, gründeten die Bergleute einen Verein, um mithilfe von Sponsoren das Besucherbergwerk mit den größten Zinnkammern Europas als touristischen Magnet für die Region zu erhalten. Foto: Astrid Mignon Kirchhof
Wismut-Erbe, Bild 3
Vor dem Stollen im Bergwerk Pöhla. Im Sommer 1991 wurde der Abbau von Uranerz eingestellt. Einzelne Bergarbeiter der Wismut erhielten den Auftrag, die Anlage zum Besucherbergwerk umzufunktionieren. 1992 wurde die Grube in der Regie der Wismut GmbH als touristische Einrichtung wieder eröffnet. Als sich die Kapitalgesellschaft 2006 aus ihrer Trägerfunktion zurückzog, gründeten die Bergleute einen Verein, um mithilfe von Sponsoren das Besucherbergwerk mit den größten Zinnkammern Europas als touristischen Magnet für die Region zu erhalten. Foto: Astrid Mignon Kirchhof
Wismut-Erbe, Bild 4
Forschungslandschaft um Ronneburg der Jenaer Forschungsgruppe „Rückbau kerntechnischer Anlagen“. Hier werden biologische Methoden erforscht und getestet, um belastete Böden des ehemaligen Uranbergbaureviers Ronneburg zu sanieren und nutzbar zu machen. Es werden vier Testfelder im ehemaligen Uranbergbaurevier der heutigen Wismut GmbH untersucht und dort sanfte und bioverträgliche Methoden für eine langfristige Nutzung der Flächen – insbesondere die Möglichkeiten, dort Biomasse zu produzieren, erprobt. Damit können kontaminierte Flächen genutzt werden, um erneuerbare Energien (Holz als Energieträger) zu produzieren, und parallel zur Sanierung zusätzlich Wertschöpfungspotentiale erschlossen werden. So entsteht das Paradox, dass ehemalige Uranenergiegewinnung, die mit radioaktiv verseuchten Flächen einhergeht, nun zur Gewinnung von Alternativenergie transformiert werden soll. Im Einzelnen pflanzten die Forscher Bäume, die trotz der Bodenbelastung schnell wuchsen. Um die Kontamination zu reduzieren, setzt das Team krautige Pflanzen ein, die die Gifte aus dem Boden aufnehmen. Dadurch kann der Boden langfristig und ohne technischen Großaufwand saniert und die gepflanzten Bäume als Energielieferant genutzt werden, da sie Lignocellulose produzieren, das chemisch in Biokraftstoff umgewandelt werden und in gewissen Umfang fossile Kraftstoffe ersetzen kann. Foto: Astrid Mignon Kirchhof
Wismut-Erbe, Bild 5
Forschungslandschaft um Ronneburg der Jenaer Forschungsgruppe „Rückbau kerntechnischer Anlagen“. Hier werden biologische Methoden erforscht und getestet, um belastete Böden des ehemaligen Uranbergbaureviers Ronneburg zu sanieren und nutzbar zu machen. Es werden vier Testfelder im ehemaligen Uranbergbaurevier der heutigen Wismut GmbH untersucht und dort sanfte und bioverträgliche Methoden für eine langfristige Nutzung der Flächen – insbesondere die Möglichkeiten, dort Biomasse zu produzieren, erprobt. Damit können kontaminierte Flächen genutzt werden, um erneuerbare Energien (Holz als Energieträger) zu produzieren, und parallel zur Sanierung zusätzlich Wertschöpfungspotentiale erschlossen werden. So entsteht das Paradox, dass ehemalige Uranenergiegewinnung, die mit radioaktiv verseuchten Flächen einhergeht, nun zur Gewinnung von Alternativenergie transformiert werden soll. Im Einzelnen pflanzten die Forscher Bäume, die trotz der Bodenbelastung schnell wuchsen. Um die Kontamination zu reduzieren, setzt das Team krautige Pflanzen ein, die die Gifte aus dem Boden aufnehmen. Dadurch kann der Boden langfristig und ohne technischen Großaufwand saniert und die gepflanzten Bäume als Energielieferant genutzt werden, da sie Lignocellulose produzieren, das chemisch in Biokraftstoff umgewandelt werden und in gewissen Umfang fossile Kraftstoffe ersetzen kann. Foto: Astrid Mignon Kirchhof