Pressemitteilungen
Hier finden Sie aktuelle und ältere Pressemitteilungen der Akademie. Honorarfreies Bildmaterial ist hier zusammengestellt.
Handschriften von J. S. Bach, J. C. Gottsched und G. P. Telemann im Stadtarchiv Leipzig entdeckt
Bislang unbekannte Akten zur Leipziger Kirchenmusik wurden im Stadtarchiv Leipzig entdeckt, darunter Handschriften von Johann Sebastian Bach, Johann Christoph Gottsched und Georg Philipp Telemann. Die Funde gelangen Projektmitarbeiter Dr. Bernd Koska im Rahmen des Forschungsprojekts »Forschungsportal BACH« der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig mit Sitz am Bach-Archiv Leipzig. Das Stadtarchiv Leipzig präsentiert die Funde noch bis zum 23. April im Rahmen einer Sonderausstellung.
Neues Langzeit-Forschungsprojekt rekonstruiert alevitische Lebenswelten in Anatolien vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
An der Sächsischen Akademie der Wissenschaften widmet sich ab Januar ein Neuprojekt erstmals der systematischen Rekonstruktion alevitischer Lebenswelten in Anatolien vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Unter dem Titel „Alevitisches Archiv“ entsteht eine umfassende Forschungsdatenbank, die zur Sicherung und Erforschung des kulturellen Erbes der alevitischen Tradition beitragen soll. Das Projekt ist Teil des Akademienprogramms, das als derzeit größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird. Die Laufzeit des Neuprojekts beträgt 24 Jahre.
Neu erschienener Inschriftenband der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig erschließt Görlitzer Stadtgeschichte(n)
Über mehrere Jahre haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig die Inschriften der Stadt Görlitz gesammelt, erschlossen und dokumentiert. Entstanden ist dabei die knapp 1.000-seitige Publikation „Die Inschriften der Stadt Görlitz“, die am 10. Oktober im Barockhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Görlitzer Sammlungen haben das Projekt als Kooperationspartner begleitet. Das Werk ist Teil eines interakademischen Großprojekts im europaweit einzigartigen Akademienprogramm: „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“.
Gemeinsames Symposium der Tschechischen und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig zu den Themen KI, resiliente Gesellschaft, Klima/Energie
Seit 2023 besteht eine Kooperation zwischen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Tschechischen Akademie der Wissenschaften. Aus dem Auftaktsymposium in Liblice ist bereits ein erstes gemeinsames Forschungsprojekt zum Thema Medizinethik hervorgegangen. Vom 22. bis 23. September 2025 treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Akademien erstmalig in Leipzig zu einem zweitägigen Symposium. Die Themen sind Anwendungen von KI, resiliente Gesellschaft, Klimawandel und Energie. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin werden das Treffen eröffnen.
Acht neue Mitglieder in die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig aufgenommen
Im Rahmen der Öffentlichen Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig werden am 11. April 2025 acht neue Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Der Festvortrag von Akademiemitglied Enno Bünz blickt auf das Ritual der Grundsteinlegung vom 10. bis 16. Jahrhundert.
Wenn sich Maus und Schlange „Hallo“ sagen: Detektivische Wörtersuche für das neue Wörterbuch des Babylonisch-Assyrischen
Mit dem Leipzig Akkadian Dictionary entsteht in einem Zeitraum von 17 Jahren ein neues Wörterbuch der bedeutendsten altorientalischen Sprache, des Babylonisch-Assyrischen oder kurz Akkadischen. Das 2025 gestartete Projekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist Teil des Akademienprogramms, das als größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Leipziger Wissenschaftspreis 2025 ausgeschrieben
Bis zum 13. April können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die diesjährige Ehrung mit dem Leipziger Wissenschaftspreis vorgeschlagen werden. Gesucht werden Forschende, die durch ihre wissenschaftlichen Leistungen erheblich zur nationalen und internationalen Sichtbarkeit von Leipzig als Stadt der Wissenschaft beitragen und sich vor Ort für die Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes einsetzen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird gemeinsam von der Stadt Leipzig, der Universität Leipzig und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig am 20. Juni 2025 zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ verliehen.
Ein neues Wörterbuch des Babylonisch-Assyrischen
Mit dem Leipzig Akkadian Dictionary wird in einem Zeitraum von 17 Jahren ein neues Wörterbuch der bedeutendsten altorientalischen Sprache, des Babylonisch-Assyrischen oder kurz Akkadischen, entstehen. Das neue Projekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist Teil des Akademienprogramms, das als größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Podiumsdiskussion „Vertrauen – naiv oder notwendig?“ in Leipzig
Vertrauen bildet das Fundament unserer Gesellschaft. Doch wie stabil ist dieses Fundament in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Krisen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Podiumsdiskussion „Vertrauen – naiv oder notwendig?“, die am 29. Oktober 2024 um 19 Uhr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig stattfindet. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) und wird von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften sowie der Max Weber Stiftung gemeinsam organisiert.
Bundesverdienstkreuz für Akademie-Mitglied Dan Diner
Der Historiker Prof. Dr. Dan Diner, Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, wird am 1. Oktober mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er gehört zu den 28 Bürgerinnen und Bürgern, die zum Tag der Deutschen Einheit durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihr Engagement für demokratische Werte geehrt werden.
Neues Vorhaben der Sächsischen Akademie der Wissenschaften dokumentiert den jüdischen Kontext des Neuen Testaments
Seit April 2024 widmet sich ein Forschungsvorhaben der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig der vollständigen digitalen Dokumentation der Zeugnisse des hellenistischen Judentums sowie der Kommentierung der Schriften des Neuen Testaments im Licht dieser jüdischen Überlieferungen. Das Vorhaben ist Teil des Akademienprogramms, das als derzeit größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Von Artenvielfalt bis Kunstgeschichte: Neue Mitglieder in die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig aufgenommen
Im Rahmen der Öffentlichen Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig werden am 12. April 2024 vier neue Ordentliche Mitglieder und ein Mitglied des Jungen Forums in die Akademie aufgenommen sowie zwei Preise vergeben. Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow führt das neue Präsidium mit Prof. Dr. Hans-Joachim Knölker als Präsidenten in das Amt ein. Der Festvortrag von Akademiemitglied Ulrike Köhl widmet sich neuesten Methoden in der Krebsmedizin, die zukünftig auch bei der Behandlung von Volkskrankheiten Anwendung finden können.
Kulturerbe in Bewegung: Pilotprojekt zu Tanz in der DDR
Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Universität Leipzig haben im Herbst 2023 ein Forschungsprojekt gestartet, das sich mit Tanz in der DDR befasst. Unter dem Titel „Kulturerbe Tanz in der DDR“ widmet sich dieses Pilotvorhaben einerseits der systematischen Erfassung von Tanzfesten und Wettbewerben, Choreographien und Aufführungen mithilfe digital vernetzter Daten und andererseits den individuellen Erfahrungen von Tanzschaffenden, vor allem durch Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
Interdisziplinäres Online-Wörterbuch zu Friedrich Heinrich Jacobi veröffentlicht
Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig hat kürzlich ein Online-Wörterbuch veröffentlicht, welches Begriffe aus dem Denken und Schaffen des bedeutenden Philosophen, Dichters, Schriftstellers und Wirtschaftsreformers Friedrich Heinrich Jacobi (1743–1819) im Kontext seiner Zeit erläutert.
Digitale Theologie. Sächsisches Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus fördert Projekt zur kirchlichen Praxis in der DDR
Die Kirchen stehen in Deutschland vor vielen Umbrüchen, unter anderem sorgen sinkende Mitgliederzahlen für eine veränderte Position in der Gesellschaft. Manches davon ist auch aus Ereignissen und Erfahrungen der Vergangenheit zu erklären. Ein neues Projekt an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig nimmt erstmals systematisch Akteur:innen und Einrichtungen kirchlicher Praxis in der DDR in den Blick.
Von der Scholastik zur modernen Naturwissenschaft: Geschichte der Physik an der Universität Leipzig
Eine neue Publikation der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig beleuchtet die Geschichte der Physik an der Universität Leipzig in ihrem nun über 600-jährigen Bestehen. Die dreibändige Monographie von Bodo Geyer und dem 2020 verstorbenen Akademiemitglied Dieter Michel zeichnet erstmals nach, wie sich die Physik als Fach im Zusammenwirken mit der Mathematik entwickelte und im Dialog benachbarter Wissenschaften nach und nach weiter verzweigte.
Deutscher Musikeditionspreis BEST EDITION geht bereits zum dritten Mal an die Leipziger Mendelssohn-Gesamtausgabe
Die an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig beheimatete Leipziger Mendelssohn-Gesamtausgabe hat für die Edition des Oratoriums "Elias" den Deutschen Musikeditionspreis BEST EDITION 2023 erhalten. Herausgegeben hat das fünfbändige Mammutwerk Prof. Christian Martin Schmidt, der von 1992 bis 2021 als Projektleiter der Ausgabe vorstand. Damit ist die Ausgabe, die im Verlag Breitkopf & Härtel erscheint, nach 2006 (Sämtliche Orgelwerke) und 2010 (Mendelssohn-Werkverzeichnis) bereits zum dritten Mal in ihrer Geschichte mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet worden.
Von Krebsforschung bis experimentelle Physik: Vier neue Mitglieder in die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig aufgenommen
Im Rahmen der Öffentlichen Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig werden am 14. April 2023 drei Professorinnen und ein Professor als neue Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Gemeinsam verleihen die Akademie und die Universität Leipzig außerdem den Friedrich-Weller-Preis an Prof. Dr. Yigal Bronner und Prof. Dr. Lawrence J. McCrea.
Neuvorhaben bewilligt: Robert Schumanns Poetische Welt
Von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern wurde ein neues Akademievorhaben bewilligt. In einer historisch-kritischen Hybrid-Ausgabe, bestehend aus einer digitalen Plattform und gedruckten Notenbänden, wird sowohl das musikalische als auch das dichterische und schriftstellerische Schaffen Robert Schumanns erschlossen. Das interakademische Projekt ist Teil des Akademienprogramms, das als derzeit größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Bach-Forschung in neuen Dimensionen
Mit dem "Forschungsportal BACH" wurde von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern ein Projekt bewilligt, das in einem Zeitraum von 25 Jahren erstmals sämtliche verfügbare archivalische Quellen zur gesamten Musikerfamilie Bach digital erschließt und öffentlich zugänglich machen wird. Das Projekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig mit Sitz am Bach-Archiv Leipzig ist Teil des Akademienprogramms, das als derzeit größtes geistes- und kulturwissenschaftliches Langfrist-Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern getragen und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Vernetzte Forschung zu Mobilität, Migration und Transformation in Sachsen
Was verbindet bestimmte Orte in Sachsen? Welche Personen und Artefakte kreuzten dort ihre Wege im Laufe der Jahrhunderte? Und wie kann digitale Technik helfen, dies darzustellen? Etwa 20 Forschende an den sechs außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Sachsen beschäftigen sich seit dem Frühjahr mit diesen und ähnlichen Fragen im Verbundprojekt "DIKUSA – Vernetzung digitaler Kulturdaten in Sachsen zum Aufbau einer technischen Infrastruktur für die Forschung zu Mobilität, Migration und Transformation von Orten, Personen und Artefakten".
Christian Wirth erhält Leipziger Wissenschaftspreis 2022
Mit einem Festakt in der Alten Handelsbörse wurde am 8. April 2022 der diesjährige, mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Leipziger Wissenschaftspreis verliehen. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Prof. Dr. Christian Wirth, Sprecher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, Professor für spezielle Botanik und funktionelle Biodiversität an der Universität Leipzig und Max-Planck-Fellow am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena.
Freistaat Sachsen fördert Verbundprojekt zur nachhaltigen Vernetzung digitaler Kulturdaten
Der Freistaat Sachsen hat ein Verbundprojekt auf den Weg gebracht, das die Vernetzung digitaler Kulturdaten in Sachsen zum Ziel hat. Im DIKUSA-Projekt werden unter Koordination der Arbeitsstelle KompetenzwerkD der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig die außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Sachsens jeweils in eigenen Teilprojekten zur Kultur- und Sozialgeschichte Sachsens forschen. Ziel ist es, die in den Instituten erzeugten Kulturdaten – in diesem Fall sind das vor allem Daten mit geografischem Bezug – nachhaltig und öffentlich nutzbar zu machen. Die dafür entwickelten Tools sollen auch über die Teilprojekte hinaus anwendbar sein. Der Freistaat Sachsen stellt dafür von 2022 bis 2025 rund 1,5 Millionen Euro bereit.